Labyrinth... by myself..

Ein leerer Bauch ,
ein wilder Blick.
Das Herz verhärtet.
Den Kopf im Strick.

Ich starre auf mein Bild
Ich weiß nicht mehr wohin.
Keine klare Sicht.
Alles Nebel.

Ich zünde mir´ ne Kerze an.
In der Hoffnung etwas klarer zu sehen.
Die Kerze geht aus.
Wie immer.

Ich habe Angst, laufe vorwärts.
Geh ein Schritt zurück.
Falle hin.
Kann nicht aufstehen.

Ich schreie , ich bin gefangen.
In einem Sog , der mich nicht loslässt.
Es schmerzt , wieder am Boden zu liegen.
Ich versuche mich aufzuraffen.

Geglückt , gehe weiter. Sehe klar.
Geh dem Licht entgegen .
Alles Finster.
Ich versuche mich vorzutasten.

Falle , falle tief.
In ein Labyrinth. Die Mauern so scharf.
Scharf wie klingen.
So eng

So eng , dass man nur
Mit angelegten Armen.
Hindurch kommt.
Und doch , schmerzt es.
Kein zurück

Während ich die Kreise drehe,
im Labyrinth , reisst es mir die Haut auf.
Verschont mich nicht.
Das Labyrinth heißt Leben.
Kein Ausweg.
Bin gefangen.

17.1.08 23:08, kommentieren

Zum Einstieg...

 Ein Leben ist nicht genug

Ein Leben ist nicht genug um das Leben zu erleben, alle Blumen zu entdecken, Abenteuer zu bestreiten, gute Freunde zu finden, Spaß zu haben, alle Städte zu besuchen, alles das was man sich vornimmt nach zu gehen.

Und so sollte man sich auf das reduzieren was das erste Leben lebenswert macht, man sollte das Mark des Lebens in sich einsaugen, nicht zu hastig um nicht zu ersticken und doch auch nicht zu lasch um nichts ab zu bekommen. Carpe diem.

Pflücke den Tag, gib jeden Tag die Gelegenheit der beste Tag deines Lebens zu werden.

Genieße einen Moment lang das was du hast. Schließe die Augen, atme ein.

Ein Leben reicht nicht um immer glücklich zu sein.

15.1.08 22:44, kommentieren